Geschichte

Heute hält der Club sehr gute Beziehungen zu diversen Clubs in der gesamten Republik, ins benachbarte Ausland und in die USA. Man trifft sich zu Partys und Gesprächen, feiert zusammen und hat Spaß.

Die Aufnahme bei den Satansadlern ist mit Sicherheit nicht einfach, und wer sich nach ca. 2-3 Jahren das Adleremblem auf den Rücken nähen darf, weiß bestimmt, was er für einen Weg hinter sich gebracht hat. Er kann dann aber darauf vertrauen, dass er sich nicht irgendeinem Wochenendverein angeschlossen hat. Gegenseitiger Respekt und Vertrauen sowie das Eintreten füreinander sind die wichtigsten Grundsätze der Satansadler. Das gilt innerhalb des Clubs genauso wie auch für den Umgang mit anderen. Der Zusammenhalt der Satansadler kommt nicht von ungefähr.

Schließlich trifft man sich nicht nur auf den Clubabenden und Partys, sondern verbringt die Freizeit miteinander, einige arbeiten zusammen und gemeinsamer Urlaub ist sowieso Satz. Die Auswahl fängt bei verlängerten Wochenenden an, geht über die Woche in Dänemark bis hin zu gemeinsamen Touren mit den eigenen Harleys durch die USA; So etwas schweißt natürlich zusammen.

Die meisten Member kennen sich schon weit über 25 Jahre, neue Leute sind nicht wirklich neu, auch sie kennt man zum Teil schon sehr lange, teils aus anderen Clubs, teils privat. Echte Freundschaften über 30 Jahre sind keine Seltenheit, schließlich liegt der Altersdurchschnitt bei deutlich über 40 Jahren. Da kommt einiges an Souveränität und Cluberfahrung zusammen.

Wer aber nun glaubt, die Satansadler seien zu alt für diese Welt, dem sei einmal ein Besuch bei ihnen empfohlen. Sei es auf einem offenen Clubabend, auf ihrer Osterparty oder auf der Jahresparty im Sommer. Hier kann man richtig Spaß haben, aber auch in vernünftiger Atmosphäre gute Gespräche führen. Diese eigene Mischung auf diesen Partys wird von den Gästen sehr gut angenommen. So kommen viele schon seit Jahren immer wieder gerne zu Besuch. Das liegt mit Sicherheit nicht nur an ihrem unverwechselbaren Clubhaus, das ideal am Rande einer Kiesgrube liegt. Das Blockhaus steht am Rand eines kleinen Tals, in dem wiederum eine große Bühne, diverse Getränke- und Futterstände untergebracht sind. Beschwerden von Anwohnern gibt es so gut wie überhaupt nicht. Kein Wunder, denn der direkte Nachbar ist eine Rallye-Crossstrecke.

Das Clubhaus musste in den Anfangsjahren noch mit einem Stromgenerator versorgt werden. Seltsamerweise gab er immer auf den Partys den Geist auf. Wer ihn dann nachts reparieren oder bei Taschenlampenlicht und 2,5 Promille betanken durfte, dem sah (und roch) man das hinterher immer überdeutlich an. Auch das Problem war schließlich irgendwann erledigt, nachdem man endlich die Investition tätigen und das Clubhaus an das Stromnetz anschließen konnte.

Schon seit vielen Jahren fahren die Satansadler ausschließlich Harley Davidson. So besitzt jeder der heute 30 Member mindestens ein Edelstahl auf zwei Rädern “Made in Milwaukee”.

Gerade in der heutigen Bikerszene ist es sicherlich nicht unbedingt üblich, dass ein MC sich so lange behaupten kann. Der Grund hierfür ist sicherlich in der Einstellung des Clubs und seiner Member zu sehen. Vernünftiger Umgang mit denen, die es wert sind, kann einfach nicht verkehrt sein. So konnten die Satansadler sich ihren eigenen Stil und ihre Eigenständigkeit bewahren und werden auch so vorbehaltlos in der gesamten Szene akzeptiert.

Nicht ohne Stolz können die Satansadler heute auf 35 Jahre Erfahrung und Geschichte zurückblicken. Allen negativen Prophezeiungen zum Trotz haben sie sich bis heute eine feste Position in der deutschen Rockerszene erarbeitet und erhalten. Ganz verkehrt kann diese Einstellung nicht sein, denn nur ausgesprochen wenige Clubs in Deutschland können so ein seltenes Jubiläum feiern!

Die Member werden alles daran setzen, dass es auch in den nächsten 30 Jahren noch heißt: Satansadler MC Germany.

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